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Was der Geist daraus macht

 

 

18.09.2012 - KASTEL

Von Marie Roth Allgemeine Zeitung/Wiesbadener Tagblatt

LILIEN-PALAIS Magier Radalou spielt mit den Tücken der menschlichen Wahrnehmung

Die Zuschauer haben die Hände nach vorne gestreckt, die Augen geschlossen. Links sollen sie sich gedanklich einen schweren Stapel Bücher vorstellen, rechts nur Luft. Links wird es immer schwerer, rechts immer leichter. Die Leute machen die Augen auf und staunen: Die Arme haben sich der Gedankenwelt angepasst - die linken Arme hängen unten, die rechten viel weiter oben.

Das Publikum ist verblüfft und amüsiert zugleich. Radalou hat sie bereits in seiner Show gewonnen.

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„Für jeden ebbes“ im Musentempel

03.07.2012 - KASTEL

Von Norbert Fluhr Allgemeine Zeitung 

LILIEN PALAIS Jeden ersten Sonntag im Monat Kleinkunst-Matinee / Auftakt machen drei brilliante Comedians

Seit mehr als zwei Jahren begeistert das Lilien Palais in der Mainzer Straße die Freunde der Kleinkunst mit einem facettenreichen kulturellen Angebot. Comedians, Kabarettisten und musikalische Protagonisten geben in dem Musentempel ihre Visitenkarten ab. Unter dem Motto „Für jeden ebbes“ will der Betreiber der Kleinkunstbühne, Harald Kauth, bekannten Künstlern eine Plattform für eine Matineeveranstaltung geben. An jedem ersten Sonntag im Monat präsentiert das Lilien Palais einen Kleinkunst-Frühschoppen.

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Romeo babbelt rhoihessisch

26.06.2012 - KASTEL

Von Alexander Weiß Allgemeine Zeitung

SATIRE Zuschauer im Lilien-Palais sehen witzige Verschandelung von „Schägsbiers“ Werk

Die Vorstellung ist grotesk und deshalb interessant. Shakespeares Romeo und Julia sind nicht in der Gruft der Capulets gestorben, sondern führen im Jahre 1623 ein bürgerliches Leben in der Mainzer Altstadt. Sie haben nicht viel gemein mit der Sprache, die ihr Erfinder ihnen gab, und schon gar nicht mit der Romantik, die das Stück eigentlich vorschreibt. Romeo und Julia babbeln durchweg rhoihessisch, streiten sich morgens um den Kaffee und leben mit ihrer pubertierenden Tochter Lucretia in bescheidenen Verhältnissen.

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In zwei Jahren zum Dorado der Kleinkunst

15.06.2012 - KASTEL

Von Norbert Fluhr Allgemeine Zeitung

LILIENPALAIS Haus in der Mainzer Straße hat sich schnell zum „kulturellen Wohnzimmer“ Kastels entwickelt / Neues Format im zweiten Halbjahr

Für Insider ist das „Lilien Palais“ längst ein Markenzeichen. Aber auch Kleinkunst-Freunde aus Mainz und Wiesbaden haben ihr Herz für den Kulturpalast in der Mainzer Straße entdeckt.

Seit März 2010 bietet Harald Kauth, der mit Hans-Martin Kaiser die Kleinkunstbühne und die Gastronomie betreibt, seinen Gästen eine höchst abwechslungsreiche Palette des künstlerischen Treibens.

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